PHP bei Uberspace aktualisieren

Immer wieder stolpere ich über Webhoster, die einfach nicht in der Lage sind, ihr PHP auf den aktuellsten Stand zu bringen. Das ist ziemlich furchtbar, wie auch vor ein paar Wochen wieder in der FreakShow zu hören war. Umso erfreulicher, dass das bei Uberspace ziemlich einfach geht.

Denn bei Uberspace kann jeder Nutzer bei seinem eigenen Webspace selbst bestimmen, welche PHP-Version laufen soll (vorausgesetzt, sie ist auf Uberspace vorhanden). Dafür muss man lediglich in einer einzigen Datei die PHP-Version reinschreiben und anschließend den Interpreter neu starten. Das war es schon!
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AdRotate-Hinweis im Backend entfernen

Es hat schon seinen Grund, warum ich von automatischen Updates wenig halte: Gerade hatte ich den Fall, dass mir AdRotate um die Ohren geflogen ist. Allerdings nur im Backend (wobei derzeit bei den beiden Blogs ohnehin keine Werbung geschaltet ist).

Konkret gab es nach dem letzten Update einen Hinweis auf die Pro-Version von AdRotate, die Hinweis-Box und das Backend selbst waren etwas seltsam verschoben, wodurch das Backend mobil gar nicht mehr nutzbar war (klick für große Ansicht).

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W3C Ethik-Kodex (mit deutscher Übersetzung)

Das World Wide Web Consortium, kurz W3C, hat jetzt einen „Code of Ethics and Professional Conduct“ (Kodex über Ethik und fachgerechtes Verhalten) veröffentlicht. Die Regeln sind eigentlich selbstverständlich, damit ein gutes Arbeitsklima herrscht. Dennoch scheint es wohl nötig sein, dies auch nochmal in einem Kodex festzuhalten.

Auf der Seite mit dem Original gibt es auch ein Glossar, in dem die Begriffe des Kodex erklärt werden. Hier der Kodex im Original (unten auch auf Deutsch):
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Amazon: Keine Vergütung für Schulen + Fördervereine

Amazon hat auf das Urteil zur Bücherkosten-Werbeestattung bei Schulfördervereinen reagiert. Wie ich schon schrieb, hatte ein Föderverein einer Schule dazu aufgerufen, die Schulbücher über einen Affiliate-Link zu kaufen, bei dem die Werbekostenerstattung dem Förderverein zugute kam. Die Richter des LG Berlin urteilten, dass dies rechtswidrig war, unter anderem, weil die Werbekostenerstattung mittelbar den Schülern zugute kam.

In seinen neuesten Partnernet-Teilnahmebedingungen hat Amazon solche Vergütungen mit einem Zusatzsatz nun ausgeschlossen:

Unbeschadet der auf dieser Seite beschriebenen Werbekostenerstattungssätze oder anderslautender Bestimmungen in den Teilnahmebedingungen gilt: Wenn Sie eine Schule, ein Schulförderverein, ein Elternverband einer Schule, eine Universität oder Fachhochschule oder eine Partei sind, die mit einer solchen Institution verbunden ist, beträgt der feste Werbekostenerstattungssatz für die Produktkategorien Bücher und eBooks 0 %.

Diese Teilnahmebedingungen gelten ab dem 1. Oktober 2014. Wer meint, dass Amazon darüber traurig ist, der irrt. Amazon war in dem Verfahren angeklagt und hätte in die nächste Instanz gehen können, doch das ist nicht passiert. Zum einen wohl nicht, weil ein weiteres Verfahren wegen der Buchpreisbindung nicht viel Sinn macht.

Amazon auf Elternfang

Zum anderen aber wohl auch, weil Amazon weiß, wie es Eltern auch ohne Schulfördervereine zum Einkauf anlockt: In diesem Jahr gab es – meines Wissens nach erstmals – die Möglichkeit, eine Liste mit allen Schulmaterialien per E-Mail an Amazon zu schicken, Amazon hat dann einen Wunschzettel mit allen Materialien zurückgeschickt. Eltern und Lehrer wurden explizit angesprochen:

Eltern, diesen Link können Sie dann auch Freunden weiterleiten, die damit den gesamten Bedarf mit ein paar Mausklicks einkaufen können.
Lehrer, diesen Link können Sie dann auch den Eltern Ihrer Klassen weiterleiten, die damit den gesamten Bedarf mit ein paar Mausklicks einkaufen können.

Dem Buchhandel, der das Gerichtsverfahren angestrengt hatte, dürfte das weniger schmecken. Rechtlich ist dem hingegen nichts auszusetzen.